Gefönte Fußballer

Julia K. Schlüter

Wenn man beim Fußballschauen nicht geblendet vom Spielgeschehen ist, fällt der Blick hin und wieder auf die umgebende Werbung.

Hier ist besonders beeindruckend der Spot von Sky-Präsenter Ford. Es werden Fußballer (als stolze Fanfrau konnte ich sogar einige erkennen und korrekt benennen, immerhin!) mit den absonderlichsten Fön- und Toupierfrisuren gezeigt. Gespannt wartet man nun auf ein Männer-Styling-Produkt, das aus alldem eine vernünftige Frisur macht, oder eine Turbo-Ionen-Bürste oder ein anderes wunderbares Produkt rund um gutes Aussehen.

Doch was tatsächlich kommt, verstehe ich bis heute nicht: In der Totalen wird sichtbar, dass die aufgereihten Fußballer von zwei Ford-Fahrzeugen eingerahmt werden. Im Voice-Over wird Ford als Präsenter des Sky-Fußball-Programmes genannt. Ich bin mindestens schon so lange damit beschäftigt, alle diese Elemente zusammen zu setzen, wie die Bayern ungeschlagen sind: Was hat Fußball mit Ford mit toupierten Jungshaaren zu tun? Keiner weiß es.

Vielleicht sollte Ford mal mit der Kreativagentur von Dacia sprechen – den Spot um die Fußballmannschaft spielbegeisterter Jungs, die in einen Familienvan passt, versteht man sofort – inkl. Lacher über den armen anderen Jungen, der soviele Namen hat wie die Fußballmannschaft im anderen Auto.

IKEA, das Produktmanagement und die Republik der Innensechskant-Schrauber

Julia K. Schlüter

IKEA nimmt Expedit vom Markt und verursacht damit einen Aufschrei. Der ist natürlich verständlich, lässt aber auch tief in die Seelen und Gewohnheiten der IKEA-Kunden blicken.

Diese Spezies, die sich samstags schon eine halbe Stunde vor Ladenöffnung auf eine Handvoll Köttbullar im Restaurant trifft, ist offenbar zahlreich, in sich sicherlich sehr unterschiedlich und doch in einigen Punkten gleich. Diese Punkte sieht man vor allem am “Prinzip IKEA”, das einige sehr spezielle Merkmale hat:

IKEA zeigt immer wieder an den eigenen Beispielen, wie man mit Hilfe eines Möbelhauses sein Zuhause von der nackt übernommenen Immobilie an zu einem gemütlichen Heim ausstatten kann. Wie man die verschiedenen Teile anordnet und immer neue Wohnlandschaften baut. Wie man die Möbel mit saisonalen Deko-Elementen immer wieder neu aussehen lässt und wie man kinderleicht durch das Ergänzen einzelner Teile neuen Lebenssituationen Raum gibt. Wir lernen vom IKEA-Marketing, dass es das Verändern ist, nicht das grundsätzliche neu Ausstatten. Offenbar begeistert das auch, denn an vielen Tagen ist in den Möbelhäusern mehr los als in manchen Innenstädten.

Wer das nun schon seit einigen Jahren mitmacht und den einen oder anderen Umzug oder Umbau mit den flachen Paketen hinter sich gebracht hat, der kennt sie beim Namen: Billy und Expedit, Besta und Effektiv. Und sie sind so etwas wie Freunde geworden: Wir wissen ihre Größe und können sie immer einplanen, wenn wir das wollen. Dann fahren wir sie mehr oder weniger nur noch abholen, denn das Wohnglück gibt es beim Schweden ja zum Mitnehmen.

Auch Unternehmen planen mit IKEA: Klein und günstig anfangen und dann immer weiter ausbauen: Die Schreibtische bekommen weitere Platten und Ecken, die Regale kann man mit wachsender Ordnerzahl aka Geschäftsjahren ergänzen und wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, muss man vorher eben einen Kofferraum voll Zeugs besorgen und stattet den Arbeitsplatz pünktlich schwedisch aus. Eine weitere Antifoni wird dabei sicher ihren Platz finden. Passt auch so schön zu den anderen.

Was sagen uns diese Beispiele? In all der Kurzlebigkeit der Wohntrends steckt dennoch unglaublich viel Flexibilität und der Wunsch nach Verlässlichkeit. Natürlich soll auch im zehnten Unternehmensjahr noch der neue Schreibtisch so aussehen wie die anderen, auch die Ordner dieses Jahres sollen in einem ergänzten Regal untergebracht werden. Wir stellen unser Wohnkonzept nicht mehr einmal vollständig zusammen, sondern ergänzen bedarfsweise. Und hier treffen wir auf das Problem, das durch das allzu eifrige Produktmanagement entsteht: Wenn wir in dem Moment des Bedarfs unser Möbel nicht mehr bekommen, dann ist die ganze schöne Idee vom Ergänzen kaputt. Neben dreieinhalb Metern Billy-Regal sieht ein anderes eben doof aus. Neben 99 Galant-Schreibtischen mit passenden Antifonis ist ein Malm mit einer anderen Lampe eben doof.

Liebe IKEAner, wir rechnen mit Euch. Das mit dem Expedit ist uncool. Und die Umstellung im Besta-Bereich auch. Trotzdem – kann ich zumindest für mich sagen – werde ich den Weg ins Standard-Möbelhaus weiterhin schwer finden und mich auch nicht mit Lieferzeiten und anderen Gewohnheiten der Branche anfreunden. Ist es nicht paradox, dass man aus einem Sortiment mit gar nicht so vielen Möbeln auswählt und sich nun in seiner Flexibilität beschnitten fühlt? Mag sein – aber so ist es. Also: Bitte weniger Experimente, die auf Kosten unserer Wohnplanung und Bestandsergänzung gehen! Oder gibt’s ab morgen etwa auch keine Köttbullar in der Kantine mehr?

Natürlich gibt es auch eine Facebookseite zur Rettung Expedits, welche mittlerweile über 25.000 Likes zählt. Dort gibt es auch weitere Bilder von großen sowie kleinen Liebhabern.

ALLEGRA ist zurück

Julia K. Schlüter

Ein paar Jahre ist es her, dass es ein wunderbares Magazin gab, das keine Frauenzeitschrift sein wollte. Und auch nicht war. Und seit sie weg ist, fehlt sie. Wie gut, dass sie jetzt zurück kommt, wenn auch nur kurz: Im Frühjahr wird es wieder eine Allegra-Ausgabe geben.

Petra Kalb, Verlagsgeschäftsführerin Axel Springer Mediahouse Berlin: „ALLEGRA war und ist für Frauen, die eigentlich keine Frauenzeitschriften lesen. Die Marke stand von Anfang an für anspruchsvolle Texte und Themen sowie für intelligenten und humorvollen Autoren-Journalismus. Ich persönlich habe ALLEGRA richtig vermisst und freue mich – hoffentlich gemeinsam mit ganz vielen anderen Leserinnen – auf die Revival-Ausgabe.“

Gibt es da noch was hinzuzufügen? Eigentlich nicht, außer: Schade, dass es noch sooo lange ist! Wisst Ihr noch, wie sie aussah? Hier zur Erinnerung und zum schonmallosfreuen:

 

Alles zum Revival und einen Countdown findet man hier.

Zwei Produkte – eins verstanden

Julia K. Schlüter

Produktinnovationen, soweit das Auge reicht. Manchmal sollen sie unsere Gewohnheiten verändern. So auch eine neue Generation von Body-Lotion-Produkten, die in der Dusche angewendet werden sollen.

In der Dusche? Wo doch Body-Lotion dazu dient, die Haut nach dem Abtrocknen zu pflegen? Aber in der Dusche bin ich doch nass? Die Werbung hat hier eine Erklärfunktion.

Als treue Nivea-Seele habe ich interessiert beobachtet, wie dieses Produkt in allen Kanälen inklusive des Newsletters und Kundenmailings kommuniziert wurde. Verstanden habe ich es jedoch nicht. Ich soll mich eincremen, bevor ich trocken bin und dann alles wieder abwaschen? Und dann aus der Dusche steigen – die mögliche Restcreme abrubbeln und mich erneut eincremen? Warum dann die In-Dusch-Bodymilk? Ganz abgesehen von diesem unmöglichen Wort. Der Mehrwert wollte und wollte mir nicht klar werden.

Gerade als ich kurz davor war, das Produkt zu kaufen, um im Selbstversuch herauszufinden, was Sinn der Sache ist, kam die Rettung: Garnier kommuniziert für sein Wettbewerbsprodukt und ich verstehe: Es geht um Zeitgewinn und der Pflege-Effekt soll das Abtrocknen überstehen. Aha. So ganz überzeugt davon, dass es ohne dieses Produkt nicht weiter geht, bin ich noch immer nicht. Aber immerhin weiß ich jetzt, für welchen Anwendungsfall ich es kaufen sollte.

Was lernen wir daraus: Es ist nicht alles gut, nur weil man es immer schon so macht: Manchmal muss man auch seine Gewohnheiten “optimieren”. Und fürs Marketing? Ins Kreativ-Briefing gehören definitiv Aussagen zum Kernnutzen und Produktversprechen – denn die muss der Zielkunde ja auch kennen lernen. Gerade wenn das Produkt so innovativ ist, dass der Nutzen noch nicht gelernt ist.

Gourmetbox: metacrew kauft Abo-Commerce‐Modell von Bertelsmann‐Tochter

Julia K. Schlüter

Osnabrück, November 2013: Die Gourmetbox begeistert als Abo-Commerce-­Modell im Food-Bereich seit Anfang des Jahres ihre Kunden. Gestartet von der Bertelsmann-Tochter DirectGroup Germany, ist das Geschäft nun an die metacrew group aus Osnabrück übergegangen. Hier wird im kreativen Herz der Gruppe, der heaven7media, nun gekostet, gepackt und mit viel Herzblut das erfolgreich gestartete Geschäft weiter ausgebaut.

Gourmetbox_September_Oktober

Köstlichkeiten aus kleinen Manufakturen, beeindruckende und anspruchsvolle Produktneuheiten, Produkte aus dem Bio­‐Umfeld, die „konventionell-Esser“: Die handverlesenen Produkte stehen für ehrliches Essen und echten, puren Genuss. Im Abo erhält man alle 2 Monate 6-8 Köstlichkeiten frei Haus zum Einzelpreis von 24,95 EUR. Durch die Lieferung entstehen keine zusätzlichen Kosten und kein weiterer Aufwand auf Seiten der Abonnenten. Die Lieferanten der Produkte erreichen mit den Marketing-­ und Social-­Media-Maßnahmen eine breite Öffentlichkeit. So ist die Box insbesondere für kleine Budgets und spitze Zielgruppen ein gutes Marketinginstrument um gezielt viel zu bewegen.

Die DirectGroup Germany hat sich entschieden, dieses Geschäftsmodell nach dem erfolgreichen Start in andere Hände zu legen: „In Zukunft konzentrieren wir uns im Abo-Commerce auf die Pink Box. Wir freuen uns sehr, dass wir für die Gourmetbox und ihre Kunden mit der metacrew group einen Betreiber gefunden haben, der dieses Geschäftsmodell mit Herzblut und Kreativität füllt und sowohl inhaltlich als auch für die technische Umsetzung und die Kundenbetreuung die besten Voraussetzungen mitbringt“, begründet Sylke Weber‐Both, Leitung Business Development die Entscheidung.

„Wir kennen uns aus in der Kundengewinnung und -­Betreuung und auch im Endkundenmarketing. Das eigene Betreiben eines Endkundengeschäftes ist in dieser Konsequenz für uns ein logischer Schritt und mit einem Projekt wie der Gourmetbox perfekt um alle Gruppenkompetenzen einzubringen“, erläutert Tobias Eismann, Vorstand der Geschäftsführung der metacrew group, die Motivation für die Übernahme der Gourmetbox. Weiter erklärt er: „In der metacrew sind verschiedene Einheiten aktiv, die ihre Kernleistungen hier einbringen können: Kundengewinnung im Performance-Marketing-Modell ist Schwerpunkt der DigitalCrew. Das kreative Herz der Gruppe ist die Agentur heaven7media, ursprünglich klassische Werbeagentur und damit in der Produktplatzierung und ‐vermarktung zuhause.“

Verantwortlich für das Geschäftsmodell zeichnet innerhalb der metacrew group ein übergreifendes Team unter Leitung von Julia K. Schlüter, Geschäftsführerin bei der heaven7media GmbH. Sie interessiert nicht nur der inhaltliche Anspruch: „Wir lernen wunderbare Produkte kennen, die von Menschen mit viel Aufwand und Herzblut hergestellt werden mit einem vorrangigen Ziel: Gutes Essen zum absoluten Genuss zu machen. Und wir helfen diesen Menschen und Produkten, professionell eine breite Zielgruppe zu erreichen. Dafür nutzen wir alle digitalen Kanäle – was für viele Unternehmen noch weit weg von selbstverständlich ist. In der Gourmetbox verbinden wir unsere großen Leidenschaften: Gutes Essen und gute Kommunikation.“

Über die DirectGroup Germany
Die DirectGroup Germany bündelt die deutschsprachigen Medienvertriebs-­ und Direktmarketinggeschäfte der Bertelsmann SE & Co. KGaA mit mehr als 1,5 Millionen Kunden. Unter den Marken „Der Club Bertelsmann“ und „zeilenreich“ bieten wir Endkunden in Deutschland eine breite Medienauswahl an. In rund 150 Filialen deutschlandweit, im Katalog sowie in Online­‐ und Mobile-­Shops überzeugen wir mit Auswahl, Service und Preisvorteil. Das Konzept lautet „ein Buch, zwei Preise“: Stammkunden erhalten auf ausgewählte Bücher einen Preisvorteil von bis zu 25 Prozent, alle anderen Kunden bezahlen den gebundenen Buchhandelspreis. In Österreich betreuen wir unsere Kunden unter der Marke Donauland, in der Schweiz betreibt die Bertelsmann Medien (Schweiz) AG die beiden Online‐Shops NSB – Neue Schweizer Bücherwelt und robinBook.ch. Darüber hinaus entwickeln wir auf Basis unserer Direktmarketing-­Kompetenz neue Produkte und Geschäftsmodelle im Endkunden‐Markt – zum Beispiel den Lindt Chocoladen Club und die Pink Box. Die dritte Geschäftssäule der DirectGroup Germany ist das Angebot von Dienstleistungen – etwa von Nionex, dem IT‐Dienstleister für individuelle Kommunikationslösungen im Internet. Die DirectGroup Germany ist Teil der Club-­ und Direktmarketinggeschäfte der Bertelsmann SE & Co. KGaA. www.directgroupgermany.de

Über die metacrew group
Die metacrew group schafft ganzheitliche Marketing-­ und Vertriebserfolge für Unternehmen und Organisationen. Die Gruppe macht sich für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Kunden verantwortlich, erarbeitet zählbaren Mehrwert und sorgt dafür, dass ihre Kunden heute wie morgen in digitalisierten Welten ihre Ziele erreichen. Das reicht vom Markenaufbau und Branding über performance-­starke Kampagnen bis hin zu Multi-­Channel-­Ansätzen, welche die metacrew group technisch versiert umsetzt. An den Unternehmensstandorten Osnabrück, Berlin und Münster entstehen in einem mehr als zwanzigköpfigen Team herausragende Lösungen für ebenso engagierte und zielorientierte Kunden, die Leidenschaft schätzen. www.metacrew.de

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Für Ihre Rückfragen: Bitte kontaktieren Sie unsere PR-Agentur heaven7media GmbH. Ansprechpartnerin dort ist Julia K. Schlüter, Sandforter Str. 57, 49086 Osnabrück, Tel: 0541 330 387 20, julia.schlueter@h7m.de, www.heaven7media.de

Auf die Augen: Flow erscheint in Deutschland

Julia K. Schlüter

Gute Nachrichten für Menschen wie uns, die sich am liebsten den ganzen Tag mit hübschen Dingen beschäftigen: Das niederländische Magazin Flow ist gestern zum erstenmal auf deutsch erschienen.

Die Magie dieses Satzes erschließt sich vielleicht nicht allen auf den ersten Blick, darum hier das Magazin for Paperlovers nochmal mit Bild:

Quelle: www.flow-magazin.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind dann mal weg: Heft kaufen, genießen und schwelgen! Wers nachfühlen will: Bis gleich am Kiosk! Die wunderbaren Designs, die verschiedenen Papiersorten und nun endlich deutsche Texte – Wow!

Gemacht hats übrigens wie üblich Gruner+Jahr – da kommt noch ein bisschen Hamburg-Sympathie dazu! Juchhu und bis bald!

Zeit planen mit Legosteinen

Julia K. Schlüter

So ein Umzug bringt ja auch immer eine Menge Erkenntnisse mit sich. Zum Beispiel: Klassisches Büromaterial ist zwar praktisch und der Umgang gewohnt. Für die Augen ist es jedoch nichts. Whiteboards mit abgerundeten Alu-Einfassungen, Flipcharts auf den üblichen drei wackligen Beinen oder dem einen rollenden Fuß, der sich jedoch auch nicht wirklich rollen lässt – Spaß ist anders, soviel ist sicher.

Erholung für die Augen bietet, was wir hier von einer Londoner Agentur lernen: Flexible Zeitplanung mit klaren Farben und Formen und einer Online-Aktualisierung. Daumen hoch. Im Detail ist es auch hier das Umdenken, das die Idee besonders macht. Die Herrschaften haben Ihren Team-Kalender in Form von Lego-Platten an die Wand gehängt. Jeder hat eine Figur als “Avatar” und steckt seine Planung mit Klötzchen in die Reihe. Dabei steht ein Klötzchen immer für einen halben Arbeitstag und jedes Projekt hat eine eigene Farbe. Damit jeder immer auf Stand ist, gibt es eine Aktualisierung über das Internet: Der Kalender wird nach Änderung fotografiert und digital mit einem Google-Teamkalender abgeglichen und synchronisiert. Das ist ja heute mit jedem Handy möglich.

Spannend, oder? Hier zum sattsehen noch ein Video:

Wer machts nach? Bin gespannt auf Eure Reaktionen!

 

 

Für jedes Gerät optimierte Darstellung: Responsive Design

Julia K. Schlüter

Mobile Endgeräte, also Smartphones und Tablets können nicht nur gut aussehen. Sie sind auch nützlich und komfortabel. Während 2012 noch 27% der Deutschen mobil auf das Internet zugegriffen haben, sind es 2013 schon 40% (Quelle: Studie von initiatived21.de). Tendenz steigend! Schnell mal unterwegs Mails abrufen oder was nachsehen – kein Problem. Oder abends auf dem Sofa liegen und per Tablet im Lieblingsblog versinken oder in Onlineshops stöbern. Jeder kennt es, jeder liebt es und jeder ist dankbar, dass alles so einfach geworden ist. Insbesondere privates Shopping wird mehr und mehr zum “Lean-Back”-Akt, geschieht also in gemütlicherer Haltung als am PC, wo man aufrecht sitzen muss. Auch geht der Trend zum Second Screen, also zur Nutzung eines mobilen Geräts während man beispielsweise auf dem Fernseher einen Film sieht.

Was bedeutet das für Seitenbetreiber? Anbieter von Produkten, die von Kunden gefunden werden wollen? Die Seite, die einst für eine bestimmte PC-Auflösung optimiert wurde, wird auf dem mobilen Endgerät nicht optimal ausgegeben. Hier hilft das Responsive Design. Dank HTML5 und CSS3 gilt “form follows function”, denn die Website reagiert auf die Bildschirmauflösung des jeweiligen Endgeräts und passt Design und Inhalt an. Tolle Sache und vor allem notwendig. Denn der Nutzer möchte abgeholt werden und nicht selbst scrollen, schieben und schnippen.

Wesentlicher Punkt ist auch vor allem für Google-Optimierer: Das Ranking bevorzugt in der mobilen Suche – also bei immerhin 14,8% (03/13, im Vergleich: 8,2% in 03/2012) der Suchanfragen Seiten im Responsive Design (Quelle: Focus.de). Das ist also ein Punkt, wo man tatsächlich Geld verliert, wenn man nicht auf der Höhe der Zeit agiert.

Wer jetzt vor der Frage steht, ob seine Seite im Responsive Design gestaltet ist, dem möchten wir folgenden Artikel des Online-Portals von t3n ans Herz legen: http://t3n.de/news/responsive-web-design-komfortabel-380139/

Vorgestellt werden eine Reihe von Tools zum Testen von Websites auf Responsive Design. Der Responsinator zum Beispiel liefert wirklich ansprechende Ergebnisse. Und vor allem seine Bookmarklet-Funktion ist wirklich klasse. Einfach als Lesezeichen speichern und jede Website mit nur einem Klick testen!

Die Agenturseite auf verschiedenen Endgeräten

Clevere Köpfe brauchen Platz zur Entfaltung: Umzug perfekt!

Julia K. Schlüter

Fünf Jahre firmierten wir als Werbeagentur heaven7media GmbH in Melle. Fünf Jahre mit stetigem Wachstum, spannenden Kunden und den sich daraus ergebenden, vielseitigen Aufgaben. Auch ist unsere Marketing-Familie mit der DigitalCrew, der inconcepta und der 7concpets immer größer geworden. Gemeinsam agieren wir als metacrew group. Jede Gesellschaft behält dabei ihre Eigenständigkeit, profitiert aber von der Expertise der anderen.

Auf dem wachsenden Markt der Werbung, mit seinen steigenden Anforderungen und den vielen spannenden Möglichkeiten der digitalen Welt, eröffnen wir täglich neue Chancen für unsere Kunden. Im heaven7 tun wir das genau so wie in den anderen Einheiten, weshalb wir einen gemeinsamen Standort bezogen haben.

Die neue Firmenzentrale vereint die Ansprüche guter Werbung, die verkauft. Klares Design und geordnete Strukturen für hohe Funktionalität und einen gesteigerten Wiedererkennungswert. Möglichkeiten und Platz zur freien Entfaltung, sowie fließende Übergänge für originelle Ideen und zukunftsorientierte Strategien.

All das dank eines großartigen Teams, welches nicht nur für Sie im Einsatz ist, sondern auch für die Gruppe. Jeder hat mit angepackt, um den Umzug möglichst schnell und reibungslos über die Bühne zu bringen. Am Ende waren alle erschöpft, aber glücklich über die neuen Räume. Mittlerweile – nach den ersten Tagen am neuen Standort – ist das Glück geblieben: Wir freuen uns riesig hier zu sein.

Ihre erste Anlaufstelle für all das und natürlich für eine Tasse guten heißen Kaffees ist zukünftig die folgende Adresse:

heaven7media GmbH
Sandforter Straße 57
49086 Osnabrück
Tel.: 0541- 330 387- 20
Fax: 0541- 330 387- 21

Neugierig auf die neuen Räume und die metacrew? Gerne heißen wir Sie am neuen Standort auch persönlich willkommen – die Leidenschaft für gute Gespräche und Kaffee ist uns natürlich geblieben.

Hier einige Impressionen:

Designscheiß von Jan König

Julia K. Schlüter
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Heute mal was Schönes, was wir bei den Kollegen von Designmadeingermany.de gefunden haben: Designscheiß. Klingt erstmal wie “sagt man nicht”, ist aber spannend: Mit Typographie entwickelt Autor Jan König die Verzauberung von gutem Design vor den Augen des staunenden Lesers.

Wohin zuerst schauen? Lesen und verstehen. Dann den Aufbau und die Herleitung bewundern. Dann wieder staunen: Das Auge liest trotz Verzerrung der Darstellung Dinge, die gar nicht “geradeaus” und leserlich geschrieben sind. Dann die “Denkfrage” einen Moment im Geiste hin und her bewegen – um sie dann doch unbeantwortet liegen zu lassen, weil das nächste Bild ja die neue Herausforderung bietet.

Bild? All das findet rein auf der Ebene schwarzer Buchstaben auf weißem Papier statt. So lieben wir Design, wenn aus “nichts” und wieder nichts ganze Welten entstehen. Daumen weit hoch dafür!

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